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Nickelgehalt von Nahrungsmitteln

Nickelallergie: der Nickelgehalt von Lebensmitteln findet oft keine Beachtung

Die Nickelallergie gehört zu einer der häufigsten Kontaktallergiearten. Einmal festgestellt, glaubt man durch das Meiden nickelhaltigen Schmucks, Brillen, Töpfen, Knöpfen & Co. die Allergie in den Griff zu bekommen.

Eine neue Verordnung hilft den Nickelallergikern, zukünftig, den Kontakt über die Haut zu vermeiden:

Mit einer Verordnung von Ende Februar 2000 hat der Bundesrat entsprechend einer Vorgabe der Europäischen Union den Weg zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung geebnet.

Gegenstände, die unmittelbar und über längere Zeit mit der Haut in Berührung kommen (z. B. Ohrclips, Ringe, Armbänder) sind verboten, wenn sie Nickel in Mengen abgeben, die allergische Reaktionen z. B. der Haut oder Juckreiz hervorrufen können. Der Grenzwert wurde auf 0,5 Mikrogramm Nickel pro qcm festgelegt, abgegeben innerhalb einer Woche.

Nickelhaltiger Schmuck, der mit einen Schutzlack überzogen ist, muss gewährleisten, dass der Grenzwert innerhalb von zwei Jahren normaler Nutzung des Schmucks nicht überschritten wird.

Der Tüv Rheinland bietet seit neuestem auch ein Siegel an, das Nickelfreiheit garantiert.

Möchte man sich selbst ein Bild machen, gibt es Teststreifen, die, getränkt durch eine spezielle Flüssigkeit auf das Metall gebracht, durch Verfärben einen relevanten Nickelgehalt anzeigen.

Viel zu selten findet man jedoch Hinweise darauf, das auch viele Nahrungsmittel Nickel enthalten:

Nachfolgend wollen wir Ihnen in der folgenden Liste einen Überblick über den Nickelgehalt ausgewählter Lebensmittel geben. Aufgeführt werden Lebensmittel, die mehr als 10 Mikrogramm Nickel pro 100 Gramm enthalten. Lebensmittel mit mehr als 50 Mikrogramm Nickel pro 100 Gramm sollten von Allergikern nur in Maßen verzehrt werden.

Weitere Hinweise zum Thema Nickelallergie nachzulesen z.B. unter www.allergieinfo.de

Es ist wichtig, sich über den Nickelgehalt in Lebensmitteln zu informieren. Doch auch das bei der Zubereitung notwendige Küchenmaterial spielt eine wichtige Rolle. Bedenken Sie bitte, dass die in manchen Lebensmitteln enthaltene Oxalsäure und Zitronensäure in Verbindung mit Chrom-Nickel-Stahl - Gefäßen zu einem erhöhten Nickelgehalt der Speisen führt. Die Zubereitung von Lebensmitteln sollte somit (zumindest bei einer Disposition zur Nickelallergie) in nickelfreien Kochtöpfen erfolgen. Empfehlenswert ist hierbei, ggfls. ganz auf Metalltöpfe zu verzichten, denn oft reagiert der Nickelallergiker auch auf andere Stoffe, wie Kobalt, Chrom etc. Bestens bewährt hat sich hierbei das moderne multifunktionale Glaskeramik-Kochgeschirr.

***) = Mengenangabe: Mikrogramm Nickel pro 100 Gramm Ware

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