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Basalzellkarzinom

Was ist ein Basalzellkarzinom?

Das Basalzellkarzinom ist der häufigste Hautkrebs. Es entsteht wenn Basalzellen der Haut entarten und anfangen, unkontrolliert zu wachsen. Es tritt bevorzugt in Arealen auf, die einer verstärkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Die meisten Basalzellkarzinome finden sich an Kopf und am Hals. Menschen mit heller Haut und hoher Lichtempfindlichkeit sind häufiger betroffen. Auch immunsupprimierte Patienten haben ein erhöhtes Risiko an einem Basalzellkarzinom zu erkranken.

Das Basalzellkarzinom ist der einzige Krebs der nicht streut. Es wächst langsam aber aggressiv und zerstört das umliegende Gewebe. Daher muss es komplett entfernt werden.

Basalzellkarzinome beginnen oft als kleine flache Knötchen, die eine glänzende Hautoberfläche haben und von erweiterten Äderchen überzogen sind. Manchmal bilden sie einen perlschnurartigen Randsaum aus.. Mit zunehmendem Wachstum bildet sich oft in der Mitte eine Kruste und nach leichter Brührung kann es anfangen zu bluten. Am Körperstamm sehen Basalzellkarzinome oft wie scharf begrenzte rote, manchmal schuppige Flecken aus, die kaum tastbar sind und langsam größer werden.

Der Tumor ist vom Hautarzt in der Regel durch sein typisches Aussehen zu erkennen. Die Diagnose wird durch eine kleine Hautprobe gesichert, die feingeweblich (histologisch) untersucht wird. Die häufigste und sicherste Behandlungform des Basalzellkarzinoms stellt die Operation dar. Dabei wird in örtlicher Betäubung das betroffene Hautareal entfernt und anschließend feingeweblich untersucht. In unserer Praxis werden alle Hautproben mittels dreidimensionaler Schnittrandkontrolle untersucht. So kann der Pathologe sagen ob der Tumor vollständig entfernt wurde oder falls der Tumor noch nicht vollständig entfernt wurde, an welcher Stelle in der Haut noch ein Tumorrest vorhanden ist. In diesem Fall sollte an dieser Stelle nachoperiert werden, bis der Pathologe eine vollständige Entfernung des Tumors bestätigt. Dieses Verfahren ist besonders wichtig bei voroperierten Tumoren oder im Gesicht. Häufig sehen Basalzellkarzinome viel kleiner aus als sie eigentlich sind. Man sollte bedenken, dass Basalzellkarzinome aus den unteren Hautschichten kommen, also an der Oberfläche häufig kleiner sind, als unter der Hautoberfläche (Eisbergphänomen).

Andere Behandlungsmöglichkeiten des Basalzellkarzinoms sind: Da das Basalzellkarzinom an sehr unterschiedlichen Körperstellen auftreten und sehr unterschiedliche Wuchsformen entwickeln kann,sollte in jedem Einzelfall sorgfältig abgewogen werden, welche Behandlungsform für den Patienten optimal ist. Die modernsten Behandlungsformen wie Immuntherapie oder die Photodynamische Therapie dürfen nur bei oberflächlichen Wachstumsformen angewandt werden. Ihr Vorteil liegt im nahezu perfekten kosmetischen Ergebnis. Häufig ist nach der Behandlung gar keine Narbe zu erkennen. Nachteilig ist die in diesen Fällen nicht mögliche (feingewebliche) Überprüfung ob eine vollständige Entfernung stattgefunden hat. In unserer Praxis führen wir diese Behandlungen nur durch, nachdem die Ausmessung der Tumordicke ergeben hat, dass es sich noch um einen sehr flachen Hautkrebs handelt (kleiner als 0,75 mm). Zusätzlich überprüfen wir die vollständige Entfernung an Problemlokalisationen nochmals mittels Immuntherapie (fehlende Reaktion spricht für vollständige Tumorentfernung) oder Probebiopsie.

Nach Auftreten eines Basalzellkarzinoms ist die Wahrscheinlichkeit an einem weiteren Basalzellkarzinom zu erkranken um 40% erhöht. Daher ist eine regelmäßige Nachsorge bzw. hautfachärztliche Kontrollen wichtig.
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